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Aus meinem Bücherregal

Walt Disneys Lustige Taschenbücher


Eine Seite als Strichzeichnung, die nächste Seite farbig: So präsentierten sich die Bände der Comic-Reige "Lustiges Taschenbuch" von Walt Disney, die ab den 1960er-Jahren in Deutschland im Ehapa-Verlag auf den Markt kamen.

Während meine Klassenkameraden in den 1970er- und 1980er-Jahren gerne die Zeitschrift "Mickey Maus" gelesen haben, die wöchentlich in Heftform erschien, möchte ich die dicken Bücher, die ich meist gebraucht erstanden habe.

Mal handelt ein Buch komplett von Donald und Dagobert Duck, den drei Neffen und den Panzerknackern, mal von Mickey Maus mit Goofy und anderen Verwandten sowie dem ewigen Widersacher Kater Karlo. Eine Vermischung dieser beiden Welten fand nicht statt.

Dafür hatten einige Bewohner Doppelrollen: Donald Duck konnte sich in den Superhelden "Phantomias" verwandeln, Mickey Maus und Goofy spielen zum Teil Rollen in Märchengeschichten, die einige hundert Jahre zurückliegen.

Bemerkenswert ist die Vielfalt der diversen Geräte und Apparaturen, aber auch Weissagungen und Traumdeutungen, die sich die superreiche Ente Dagobert Duck beschafft, um damit rund um den Globus guten Geschäften nachzujagen und seinen Reichtum zu mehren. Nicht immer ist es der Erfinder Daniel Düsentrieb, der ihm kostenlos alle Materialien und seine Arbeitsleistung zur Verfügung stellt.

Im Video zeige ich einige der Exemplare der Reihe "Lustiges Taschenbuch", die sich in meinem Bücherregal befinden. Es sind überwiegend die Exemplare mit zweistelliger Nummer, die ich zum Teil als Kind selbst gekauft oder geschenkt bekommen habe, zu einem großen Teil aber auch Bände, die ich später gebraucht gekauft habe, zum Beispiel auf Trödelmärkten.

Von manchen Bänden habe ich neben den alten Büchern auch Neuauflagen. Diese haben zum Teil gänzlich andere Titel, sowohl der Titel des jeweiligen Buches als auch die Titel der Geschichten sind unterschiedlich. Und auch die Texte in den Sprechblasen sind bei den Neuauflagen anders, meistens ausführlicher. Im Video zeige ich einzelne Beispiele dafür und präsentiere auch Stellen, wo man an den Zeichnungen sieht, wie die alten Überschriften der Geschichten
zwar übermalt wurden, aber bei genauem Hinsehen noch zu erkennen sind.

Mit selbst gefallen die alten Übersetzung von Erika Fuchs am Besten, und deswegen kann ich auch jedem Fan dieser Comics nur empfehlen, sich ebenfalls nach den alten Bänden auf Trödel- oder Antikmärkten umzusehen.

Einige Bücher der Reihe "Lustiges Taschenbuch" kann ich besonders empfehlen. Diese möchte ich vor allem denjenigen ans Herz legen, die diese Buchreihe noch nicht kennen, die sich also von Dagobert Duck und Donald Duck, von Micky Maus und Kater Karlo erst noch ein Bild machen wollen.

Eines dieser Bände, die meiner Ansicht nach den generellen Aufbau der Geschichten in Entenhausen gut wiedergeben, ist der Band 43 (Angebote im Internet findet man mit einer Suche nach "LTB Nr. 43") mit dem Titel "Unterwegs in Sachen Gold".

In diesem Band legt schon der Titel nahe, daß es um Dagobert Duck, die reiste Ente der Welt, geht: Er jagt kreuz und quer durch die Welt, um weitere Finanzquellen aufzutun, mit denen er seinen Geldspeicher weiter mit Gold füllen kann.

Die Aufwände für diese Abenteuerreisen werden generell nicht weiter betrachtet, meistens muß sein Neffe Donald Duck ohnehin umsonst für ihn arbeiten, und die Neffen Tick, Trick und Track freuen sich, wenn sie mal nicht zur Schule gehen müssen, sondern von Onkel Dagobert auf Reisen mitgenommen werden. Notwendige Apparaturen und Geräte erfindet meist der geniale und ebenso gutmütige Daniel Düseltrieb kostenlos für Dagobert Duck.

In "Unterwegs in Sachen Gold" geht es aber noch weiter: Zum Erforschen neuer Geldquellen bestellt sich Dagobert Duck ein großes Gerät, das auf einem riesigen Globus anzeigt, wo auf der Erde das nächste große Geschäft zu machen ist. Dieses Gerät hat nicht Daniel Düseltrieb erfunden, doch trotzdem sind dessen Kosten offensichtlich auch diesmal nicht relevant.

Ein Band, der meiner Meinung nach repräsentativ für die Erlebnisse von Micky Maus ist, ist das Band 63 ("LTB Nr. 63") mit dem Titel "Micky, Der rasende Reporter". Hier wird Micky Maus, meistens förmlich angeredet als "Herr Maus" zwar als Bild- und Textreporter einer Entenhausener Zeitung angestellt, löst dabei aber weiterhin Kriminalfälle. Wie üblich ist die örtliche Polizei, vertreten durch Kommisar Hunter und Inspektor Issel, mit den Fällen überfordert.

Micky Maus als "Herr Maus" macht treffende Beobachtungen und kombiniert logisch, während der Gefährte Goofy als Tollpatsch meistens mehr Glück als Verstand hat, mit diesem Glück aber auch zur Lösung der Fälle beiträgt. Im Video erzähle ich auch dazu noch mehr.

Verwandte Themen: Marie Marcks, Vater & Sohn, Struwwelpeter, Fernsehen 1954, Kohl-Witze

Dieser Film ist bei dem Video-Dienst Youtube mit dem Code afO3HnLbeus unter der Standard-Youtube-Lizenz verfügbar. Er kann also unverändert in Webseiten eingebettet werden, ähnlich wie er auf dieser Webseite eingebettet ist.

Zum Mitnehmen für das persönliche Betrachten unterwegs (also für die Offline-Wiedergabe, nicht zur Veröffentlichung) kann der Film hier auch als Video-Datei heruntergeladen werden:



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