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Auf jeden Fall aber muß Ihre Webseite bei einem Provider liegen, der das Ausführen selbstdefinierter
Skripte ermöglicht. Bei den meisten preiswerten Homepage-Accounts, die ab einem Euro pro Monat zu bekommen
sind, oder bei den Homepage-Angeboten der Zugangsprovider wie z.B. T-Online, ist dies nicht der Fall, so
daß sie dort nur statische Seiten ablegen können.
Schauen Sie also mal in die Leistungsbeschreibung des Ihnen für Ihre Homepage gebuchten Angebots, ob
darin die Ausführung eigener Skripte in PHP enthalten ist. Wenn Sie kein PHP programmieren dürfen, so haben
Sie aber vielleicht noch Glück und finden in der Leistungsbeschreibung das Kürzel SSI? Die Abkürzung SSI
steht für "Server Side Includes" und bezeichnet eine Syntax, mit der zwar nicht programmiert werden kann,
mit der aber die Einbindung dynamischer Werte in Webseiten möglich ist. Für eine einfachen E-Mail-Link
mit Uhrzeit und IP-Adresse reicht SSI aus, weitergehende Operationen (z.B. die Codierung dieser Daten, so
daß sie nicht auf den ersten Blick erkannt werden) sind damit aber nicht möglich.
Bevor Sie loslegen und PHP- oder SSI-Bestandteile in Ihre Webseiten hineinschreiben, müssen Sie
natürlich dem Webserver erst einmal mitteilen, daß der PHP oder SSI ausführen soll. Denn der Webserver soll
ja nicht den PHP-Programmcode oder die SSI-Syntax an den Besucher Ihrer Webseiten übermitteln, sondern er
soll den Code ausführen und das Ergebnis dieser Ausführung Ihrem Besucher zeigen.
In der Regel haben Sie Ihre Webseiten mit der Endung ".htm" oder ".html" gespeichert. Diese Endung
symbolisiert, daß es sich um statische Webseiten handelt, der Webserver daran also nichts verändert. Dateien
mit Skripten haben dagegen jeweils ihre eigenen Endungen, Dateien mit PHP-Skripten enden beispielsweise
auf ".php", ".php3" oder ".php4", Dateien mit SSI-Elemente enden in der Regel auf ".shtml". Je nach Webserver
müssen Skripte zuweilen auch in eigenen Verzeichnissen wie z.B. "cgi-bin" stehen.
Wenn Sie nun aber die Dateien auf Ihrem Webserver umbenennen oder sie gar in andere Verzeichnisse
verschieben, stimmen natürlich die Links und die Lesezeichen Ihrer Besucher nicht mehr. Deshalb sollten
Sie nach einem Weg suchen, die existierenden Dateinamen beizubehalten und trotzdem PHP oder SSI ausführen
zu können. Dieser Weg kann je nach Provider unterschiedlich aussehen. Bei Puretec beispielsweise können Sie
durch den Eintrag AddType x-mapp-php3 .html in der Konfigurationsdatei
.htaccess definieren, daß Dateien mit der Endung ".html" als Skripte in der Sprache PHP3
angesehen werden sollen.
Wenn diese Einstellung bei Ihren Provider nicht möglich ist, haben Sie vielleicht die Möglichkeit, mit der sogenannten
"RewriteEngine" in der Datei ".htaccess" Zugriffe auf ".html"-Dateien umzuleiten nach Dateien mit der
Endung ".php" oder ".shtml". Das bedeutet, daß Sie die Dateien tatsächlich umbenennen, aber trotzdem
noch mit der Dateiendung ".html" auf sie zugegriffen werden kann.
Jetzt geht's los!
Nachdem Sie im vorigen Kapitel Anregungen gelesen haben zum Aufbau der E-Mail-Adressen und Sie nun
Hinweise haben, wie Sie Ihren Webserver für das Ausführen von Skripten vorbereiten müssen, können wir
weitergehen zu konkreten Beispielen in SSI und PHP:
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