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Neben DynDNS.org gibt es auch andere Dienste, die ähnliche Funktionalitäten anbieten, zum
Beispiel dtdns.com oder no-ip.com. Allerdings ist DynDNS.org
der Anbieter, der bei der Anmeldung die wenigsten Daten von seinen Nutzern
wissen möchte und doch kostenlos ist. Meiner Ansicht nach werden dort auch die besten technischen Erklärungen geliefert,
so daß man gerade als Neuling dort gut aufgehoben ist. Eine ausführliche und gut bebilderte deutschsprachige Erklärung zum
Dyndns-Dienst findet man außerdem unter http://www.bananajoe.de/dyndns.html
Mittlerweile bauen Router-Hersteller bei vielen DSL-Routern bereits fertige
Funktionalitäten zur Aktualisierung dynamischer Adressen ein. Damit muß man sich um die notwendige Software gar nicht
mehr kümmern, sondern sich nur noch bei einem dieser Dienste anmelden und seine Daten im Router eintragen.
Konfiguration von Routern
Wenn Sie einen Router verwenden, müssen Sie sich ohnehin noch ein paar mehr Gedanken machen: Sobald Sie Dienste
(Webserver, Mailserver) erreichbar machen wollen, müssen Sie Port-Nummern zuordnen. Ein Router erfüllt ja gerade den
Zweck, daß verschiedene Rechner sich einen Internet-Zugang teilen, also das Internet unter derselben IP-Adresse
nutzen.
Beim Verbindungsaufbau von Ihnen ins Internet erledigt der Router vieles von selbst: Wenn Sie auf das
Internet zugreifen (z.B. eine Webseite abrufen), so merkt sich der Router dies und ordnet die eingehende
Antwort (z.B. die Webseite) dem richtigen Rechner zu. Beim Verbindungsaufbau vom Internet zu Ihnen nach Hause
geht das nicht so einfach. Denn der Router kann von sich aus nicht entscheiden, für welchen der internen
Rechner Datenpakete aus dem Internet bestimmt sein sollen.
Man kann dies vergleichen mit einem einfachen Telephonanschluß in einer Wohngemeinschaft: Jeder der WG-Bewohner
kann mit dem Fernsprechanschluß mit Hilfe des Selbstwählferndienstes (in der Bundesrepublik Deutschland seit 1972
flächendeckend verfügbar) in die weite Welt telephonieren. Aber wenn ein Anruf von außen kommt (der Fernsprecher
klingelt) ist unklar, wer rangehen soll.
Zum Glück werden TCP/IP-Verbindungen durch Portnummern im Bereich 0 bis 65535 unterschieden. Für ausgehende
Verbindungen ist die Portnummer eine beliebig gewählte noch freie Portnummer, für ankommende Verbindungen kennzeichnet
die Portnummer jeweils genau einen Dienst. In der Regel laufen Mailserver (SMTP) auf dem Port 25 und Webserver (HTTP)
auf dem Port 80. Will man unter derselben IP-Adresse mehrere Webserver betreiben, so benutzt man in der Regel
zusätzlich die Ports 8008, 8080 oder andere vierstellige Portnummern, die mit 80 beginnen.
Im Router kann man einstellen, daß bei ankommenden Verbindungen die Zuordnung zu den internen Rechnern anhand
der Portnummern erfolgt. Dies heißt: Man definiert, welcher Rechner Verbindungen zu Port 25 erhält, welcher Rechner
Verbindungen zu Port 80 und so weiter. So kann also beispielsweise auf einem Rechner ein Webserver auf Port 80
laufen und auf einem anderen Rechner ein Webserver auf Port 8000, die beide (da sie denselben Internet-Zugang benutzen)
im Internet denselben Namen und diesselbe IP-Adresse haben. In der Konfigurationoberfläche von DSL-Routern finden Sie
diese Einstellung häufig unter der Bezeichnung "Virtual Server". Dort wird zu jeweils einer Portnummer der Name oder die
interne IP-Adresse eines angeschlossenen Rechners zugeordnet. Bei manchen Routern kann man zusätzlich noch einstellen, daß die
interne Portnummer eine andere sein soll als die externe, dies ist aber in der Regel nicht notwendig.
Wenn Sie eine Firewall einsetzen, müssen die betreffenden Ports natürlich auch dort für ankommende Verbindungen
freigegeben werden. Denn ansonsten würde der Router zwar die TCP/IP-Verbindungen richtig zuordnen, die Firewall diese
aber dann abblocken.
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