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Der Btx-Mitteilungsdienst war ein Angebot für Bildschirmtext-Teilnehmer. Mit diesem Angebot konnten
einzelne Bildschirmseiten im festen Format von 20 oder 24 Zeilen und 40 Spalten an andere Teilnehmer geschickt werden.
Der Bildschirmtext-Mitteilungsdienst existierte seit der Einführung von Bildschirmtext (Btx) Anfang der 80er-Jahre, als Internet und E-Mail-Adressen in
der breiten Öffentlichkeit noch lange kein Thema waren. Deshalb erfolgt die Adressierung anhand der Btx-Teilnehmernummer und ggf. des
Mitbenutzerzusatzes. Im Gegensatz zu E-Mails konnten Btx-Mitteilungen auch an solche Empfänger geschickt werden, die Bildschirmtext nicht mit einem
Komputer, sondern mit dem Fernseher (z.B. mit dem Btx-TV-Set-Decoder) oder einem vergleichbaren Gerät (z.B. MultiTel/MultiKom oder
ISDN-DisplayTel) nutzen.
Im Btx-Dienstes existierten zahlreiche vorbereitete Mitteilungsseiten, die durch graphische Gestaltung und Layout zu Grußkarten aufgepeppt wurden.
Diese müssen nur noch mit der Empfängernummer und dem gewünschten Text ausgefüllt werden, um an den Empfänger verschickt zu werden. Sie
erschienen auf dem Bildschirm des Empfänger in genau dem gleichen Aussehen wie beim Absender.
Kompatibilitätsprobleme (im Internet z.B. zwischen verschiedenen Browserversionen) kannte Bildschirmtext nicht. Auch
gab es keine Sicherheitsprobleme, da aktive Elemente wie ActiveX oder Javascript nicht vorhanden waren. Trotzdem
waren Btx-Mitteilungen nicht auf reinen Text beschränkt, sondern man konnte schön gestaltete graphische Karten
("Grußkarten") versenden. Dabei wurde der Text direkt in dazu vorgesehende Bereiche der Graphik hineingeschrieben, er konnte
also sogar um die Graphik herumfließen. Die Grußkarten konnten diverse Farben, Graphikzeichen, verschiedene
Schriftgrößen, Blinken, Laufschrift oder andere gestalterische Effekte beinhalten.
Der Btx-Mitteilungsdienst wurde zum Jahresende 2000 eingestellt. Eine Auswahl der Btx-Grußkarten, die ich
in meinem Btx-Angebot *25000# hatte, gebe ich hier exemplarisch wieder:
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