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Stadsbuitengracht, Utrecht | ||||||||||
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Wenn ich Utrecht besuche, dann muß ich mir natürlich die Stadsbuitengracht im Westen der Stadt ansehen. Denn der Abschnitt entlang der Willemsplantsoen, an der die Sint-Gertrudiskathedraal mit ihren markanten beiden Kirchtürmen steht, ist auf zahlreichen Abbildungen zur Verkehrswende in den Niederlanden zu sehen. An dieser Stelle befand sich für viele Jahrzehnte eine breite Stadtautobahn. |
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Im 12. Jahrhundert wurde die Stadsbuitengracht als Verteidigungsgraben rund um Utrecht angelegt. Viele Jahrhunderte blieb die Gracht in dieser Funktion Nach dem Zweiten Weltkrieg erstellte ab 1955 der deutsche Verkehrsexperte Max Erich Feuchtinger im Auftrag der Stadtverwaltung von Utrecht Planungen dazu, wie die Stadt Utrecht mit der Zunahme des Kraftfahrzeugverkehrs mithalten könnte. Nach seinen Plänen wurden Anfang der 1970er die westlichen Abschnitte der Stadsbuitengracht zugeschüttet und darauf eine mehrspurige Schnellstraße gebaut. Gegen den Widerstand der Bevölkerung wurde Utrecht so zur autogerechten Stadt umgebaut. Im Jahr 2002 ergab schließlich ein Referendum, daß eine Mehrheit der Bevölkerung de Rückkehr zur früheren Gracht wünschte. So wurde die Stadtautobahn schließlich stillgelegt und die Wasserführung der Stadsbuitengracht anhand des alten Verlaufs wiederhergestellt. Seit 2020 kann man wieder mit Booten hier entlangfahren oder auf den Sitzbänken am Ufer beim Blick auf das Wasser entspannen. |
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Nicht weit entfernt von hier befindet sich der Bahnhof Utrecht Centraal. Aber auch die Altstadt von Utrecht und den Utrechter Dom sollte man sich ansehen. |
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