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Aufgrund des fehlenden optischen Zooms hatte die Kamera außen kaum bewegliche Teile, insbesondere blieb die Linse
stets im Gehäuse. Das Gerät war also stets schnell einsatzbereit und es hat etliche Stürze ohne Schaden überlebt.
Während man bei Kleinbildfilmen für Innenraumaufnahmen Filme mit hoher Empfindlichkeit kaufen kann, sollte man bei
Digitalkameras eine Empfindlichkeit von 50 oder 100ASA wählen, wenn man hohes Bildrauschen vermeiden will. Für Aufnahmen
in schlechten Lichtverhältnissen muß man also aufgrund der längeren Belichtungszeit der Kamera einen festen Stand besorgen.
Bei meinen Reisen mit der Eisenbahn habe ich deshalb für Photoaufnahmen in den Bahnhöfen die Kamera auf dem Tragegriff
meines Koffers, auf Treppengeländern, Querstreben von Masten, Schaltkästen und allerlei anderem Zeugs aufgelegt.
Dabei kam es durchaus das eine oder andere Mal vor, daß beim Versuch, die Kamera auf ein über meinem Kopf befindliche
Stütze (z.B. auf der Verstrebung eines Mastes) aufzulegen, diese aus rund zwei Metern Höhe auf die harten Steinplatten eines
Bahnsteigs fiel. Häufig öffnete sich dabei das Batteriefach und ich musste den herausgesprungenen und wegrollenden Akkus
nachlaufen. Manchmal löste sich der Deckel des Batteriefachs vollständig aus seiner Verankerung, es ging dabei jedoch nie
irgendein Teil kaputt.
Neben den Kratzspuren auf der Unterseite der Kamera zeugen auch die durch den Transport in engen Taschen
entstandenen Kratzer an sämtlichen Seiten der Digitalkamera vom extremen Gebrauch. Das Display auf der Rückseite des
Apparates läßt sich mittlerweile einige Millimeter eindrücken, funktioniert aber noch.
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