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Aus dem ganzen Ruhrgebiet, dem Sauer- und Münsterland reisen Rosenfreunde an, um im Dortmunder Westfalenpark an den Rosenblüten
zu riechen (siehe Bild oben). Der Westfalenpark bietet Rosenführungen an, die etwa zwei Stunden dauern.
Denn der Westfalenpark hat nicht etwa nur ein paar Rosen gepflanzt, sondern er beherbergt das Deutsche Rosarium, eine in Deutschland
einzigartige umfassende Rosensammlung mit Rosen der unterschiedlichsten Züchtungen aus der ganzen Welt. Im Jahr 1969 vereinbarten der
Verein Deutscher Rosenfreunde (VDR) und die Stadt Dortmund die Einrichtung des Deutschen Rosarium im Westfalenpark. Zielsetzung: "Das
Deutsche Rosarium VDR soll das Wissen über die Rose in ihrer ganzen Vielfalt darstellen, mehren und verbreiten."
Am 14. Juli 1972 wurde das Deutsche Rosarium im Westfalenpark Dortmund offiziell eröffnet. Seitdem darf Dortmund sich Rosenstadt nennen,
eine Bezeichnung, die aus Oscar Scheerer (1906-1971) zurückgeht, Gartendirektor des Rosengartens Zweibrücken und Präsident des
Vereins Deutscher Rosenfreunde (VDR).
Vor der Industriekulisse der Hochofenwerke von Hörde erhebt sich seitdem eine malerische und wohlriechende Rosenlandschaft in
abwechselungsreich angelegten Gärten.
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